Bayonetta 1 & 2 für Switch im Review

Sie ist knallhart, cool und hat Stil – Bayonetta hat sich über die Jahre auf jeden Fall einen Namen gemacht. Nintendo jedoch war es zu verdanken, dass wir nach ihrem Debut überhaupt eine Fortsetzung sehen durften und nun bieten sie die ersten beiden Teile der Serie in Antizipation auf Bayonetta 3 auch für die Switch an. Somit können alle die es bis jetzt versäumt haben oder die dazu verleitet sind es gleich noch einmal zu probieren wieder in die wunderbar verrückte Welt der Hexe eintauchen, die mit Pistolen-Stilettos kämpft und Dämonen mit ihren Haaren beschwört.

Einmal Japano-Bullshit, bitte!

Was ich an Bayonetta am meisten liebe ist wie überdreht es ist. Alles was passiert wird auf 120% hochgeschraubt, so dass man von Anfang an im Spielfluss ist und vermutlich in wenigen Sitzungen mit den Titeln fertig sein sollte. Die Story ist zwar sehr konfus, passt aber zu dem gesamten Packet und bietet ein regelrechtes Feuerwerk. Zu viele Momente überraschen und lassen euch mit offenem Mund dasitzen. Getragen werden Bayonetta 1 und 2 auf jeden Fall auch von den großartigen Charakteren, im Vordergrund natürlich die namenhafte Heldin. Das Gameplay passt perfekt zu dem Rest, denn auch hier ist alles “over the top”. Seien es die unterschiedlichen Waffen, die für jeden Geschmack etwas bieten, die Fähigkeit durch zeitgerechtes Ausweichen die Zeit anzuhalten oder die riesige und bombastische Bosskämpfe. Langweilig wird euch bei Bayonetta nicht!

Switching it up!

Als Port stellt sich natürlich die Frage wie die Spiele gealtert sind, vor allem das ursprüngliche Bayonetta ist ja schon etwas in die Jahre gekommen. Die Steuerung ist zum Glück noch so schnell und responsiv wie eh und je, was für ein Hack’n’Slash natürlich extrem wichtig ist. Die Performance ist sowohl im Handheld-Modus als auch am großen Fernseher ausgezeichnet. Dank der schönen und stilisierten Umgebungen sowie Charakter-Modelle sehen die beiden Teile immer noch recht gut aus. Natürlich reden wir hier von Games die letzte Generation erschienen sind, dementsprechend darf man sich rein optisch natürlich nicht zu viel erwarten, doch rein technisch ist es nur leicht unter dem Standard den man von einem Switch-Titel erwarten kann. Was mir persönlich ein kleiner Dorn im Auge war war relativ starkes Aliasing. Vor allem auf dem großen Bildschirm fällt das etwas stärker auf, in voller Action bleibt es jedoch ein Detail das leicht zu übersehen ist.

Einfach anders

Obwohl das Konzept von Bayonetta freilich kein neues ist und Genre-Kollegen auf den ersten Blick natürlich ähneln, differenziert es sich dennoch. Der Unique Selling Point der Serie ist auf jeden Fall die Überdrehtheit, die sich durch sämtliche Elemente des Spiels zieht und so ein Gesamtpaket bietet, dass es auf diese Weise kein zweites Mal gibt. Das Bundle für Switch ist somit nicht nur ein ausgezeichnetes Angebot sondern auch das perfekte Setup für Bayonetta 3.

Was wir nice fanden:

  • Wunderbar verrückt
  • Super Performance
  • Großartiges Gesamtpaket

Was wir nicht so nice fanden:

  • Aliasing

Shinigaming

Für diesen Artikel wurden uns von Nintendo Review-Codes für Switch zur Verfügung gestellt. Werdet ihr zuschlagen? Seid ihr gespannt auf Bayonetta 3? Hinterlasst uns einen Kommentar auf FacebookTwitter, oder gleich hier unter dem Post!

  • Leidenschaftlicher Pokémon-Breeder, der in jedem Spiel einen Exploit findet. Führt gern hitzige Diskussionen über "wichtige" Themen. Der Felser in der Brandung unserer Redaktion.

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